Erstes Treffen

Simone Fezer und Eike Eplik; Foto: Hansestadt Lüneburg
Simone Fezer und Eike Eplik; Foto: Hansestadt Lüneburg

Die zwei Bildhauerinnen aus Tartu und aus dem Landkreis Lüneburg haben sich am Montag, 24. Februar 2020, erstmals im Neubaugebiet Hanseviertel getroffen, um zusammen Ideen für die Gestaltung des Stadtplatzes zu sammeln.

Das Treffen war der Startschuss für die Entwicklung eines gemeinsamen Konzeptes der Künstlerinnen rund um die Themen Hanse, Salz, Wasser und Handel.

Dabei soll ein für die Bürgerinnen und Bürger erlebbares Kunstwerk geschaffen werden, betont Oberbürgermeister Ulrich Mädge: „Dieser Platz ist bewusst sehr weit gestaltet worden, damit er Raum für die Entwicklung von kulturellem Leben im Hanseviertel bietet. Wichtig ist, dass hier nicht nur Kunst zum Anschauen, sondern ein Treffpunkt für die Lüneburgerinnen und Lüneburger entsteht. Durch die vielen jungen Familien im Hanseviertel bietet dieses Projekt dabei die Möglichkeit, auch Kinder und Jugendliche an Kunst heran zu führen, zum Beispiel indem wir die Kindergärten mit einbeziehen.“

 

Der Auftakt für das gemeinsame Projekt ist gelungen, die Künstlerinnen Simone Fezer aus Lüneburg und Eike Eplik aus Tartu, konnten vor Ort schon erste Inspirationen sammeln. Eplik, Absolventin der Kunsthochschule Tartu, freut sich auf das Projekt: „Eine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist immer interessant und bereichernd. Ich denke, dass wir gut miteinander harmonieren werden.“ Gemeinsam sind bereits erste Ideen entstanden: „Wir wollen das Thema Hanse auf eine moderne, zukunftsorientierte, Weise aufgreifen.  Die Hanse stand schon immer nicht nur für einen Handelsbund, sondern auch für kulturellen Austausch“, erläutert Simone Fezer. Gemeinsam wollen die Bildhauerinnen nun in den kommenden Wochen konkretere Ideen entwickeln, als mögliche Arbeitsmaterialien kommen unter anderem Glas und Keramik in Frage. Auch eine Bepflanzung sowie bespielbare Kunstwerke können sich die Künstlerinnen an dem zurzeit noch ungenutzten Platz im Hanseviertel vorstellen.

In den kommenden Monaten werden die Künstlerinnen ihre Ideen bei einem Bildhauer-symposium in handfeste Formen umwandeln. Das entstandene Kunstwerk wird dann dauerhaft im Hanseviertel installiert und für die Bürgerinnen und Bürger öffentlich zugänglich sein.